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COP 17 beginnt

Vom 19. bis 30. 10.2026 findet in Armenien die UN-Biodiversitätskonferenz (COP17) statt. Hierbei könnten auch die Erkenntnisse des LIVING PLANET REPORT erörtert und Folgerungen daraus diskutiert oder womöglich entsprechende Maßnahmen vereinbart werden.

Wir stehen für den Zeitraum von 1970 bis 2022 vor einem dramatischen Rückgang der weltweiten Wildtierpopulationen von etwa 73 Prozent. Sollte es uns Menschen global gelingen, an einigen wichtigen Stellschrauben zu drehen, hätten wir Grund zu Optimismus. Dazu müssten gemeinsame Anstrengungen in den Sektoren Klima (z.B. Energiepolitik und damit verbundene Bereiche wie Infrastruktur im weitesten Sinne), Ernährung und Finanzsysteme verstärkt werden.

Bei der aktuellen geopolitischen Lage aber scheinen die Aussichten für eine grundlegende Wende wohl gering zu sein.

Interessant ist jetzt die Frage, in welchem Umfang die Umsetzung des Kunming-Montreal-Abkommens (2022) vorangeschritten ist. In diesem Abkommen wollen die beteiligten 196 Staaten bis 2030 wichtige Ziele erreichen:

  • Verringerung der Umweltverschmutzung
  • Abbau schädlicher Subventionen im Sinne der Biodiversität
  • Schutz und Wiederherstellen von Ökosystemen
  • Sammeln von Geldmitteln

Wespenspinne mit Beute

„Wir brauchen eine COP, die aus dem Wissen über unsere Abhängigkeit von der Natur konkrete politische Konsequenzen zieht. Armenien kann zum Wendepunkt werden: von globalen Biodiversitätszielen zu globaler Umsetzung. Von Worten zu Taten. Für die Natur – und damit für uns alle.“

(Florian Titze, Leiter Internationale Politik beim WWF Deutschland)

Details: (19.10.2026)

https://www.wwf.de/themen-projekte/artenschutz/politische-instrumente/un-biodiversitaetskonferenz-cop-17-in-armenien

Löwenzahn (Fotos: A. Holm)

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