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 „Der Jahreswechsel wird in Deutschland traditionell mit viel Feuerwerk und Knallerei gefeiert. Innerhalb kürzester Zeit werden nicht nur horrende Geldsummen „verbrannt“: Unmengen an Schwarzpulver werden in die Luft katapultiert und sorgen für einen unmittelbaren und enormen Anstieg der Feinstaubbelastung.

Dieser Feinstaub … gefährdet die Gesundheit massiv. Private Feuerwerke produzieren außerdem jährlich tausende Tonnen an unnötigem Abfall. Sie belasten die Umwelt, es kommt zum Teil zu schwerwiegenden Verletzungen auch von Unbeteiligten und zu unzähligen Sachschäden. Für Tiere ist die Silvesternacht ein Albtraum! …

…Wir rufen alle Bürger dazu auf, auf Feuerwerkskörper zu verzichten!“

Mehr unter

https://www.duh.de/projekte/silvesterfeuerwerk/

„…Gebt jetzt eure Stimme ab für ein böllerfreies Silvester!“

https://www.duh.de/boellerfrei/

Nach neuesten Angaben des Bundesumweltamtes (BUA) erzeugt jeder Bundesbürger im Jahresdurchschnitt Verpackungsmüll in der Höhe von

227,5 Kilogramm.

Um diese Menge zu verringern, könnte jeder von uns überlegen, wie sich diese Menge verringern ließe, z.B. durch den bevorzugten Einkauf unverpackter Waren.

Bei Einhaltung der Hygiene-Vorschriften ist dies nicht nur in Unverpackt-Läden, sondern meistens auch im Lebensmittel-Handel und in Restaurants möglich.

Merkblatt:

www.lebensmittelverband.de  unter „Publikationen“

„DIE ZUKÜNFTIGE GENERATION HAT DAS RECHT AUF EINE INTAKTE UMWELT“

(Sofia Roudeniklis, Schülerin am Städtischen Gymnasium Bad Segeberg)

Um sich für ein grünes Bad Segeberg einzusetzen, haben die vier Gymnasiastinnen  Sophia Behrens, Christina Kragenings, Allyah Petzel und Sofia Roudeniklis im Rahmen ihres Unterrichts ein Projekt gegründet.

„Wir als Kommune können und müssen einen Beitrag leisten. Aus dem Grund ist uns die Idee für eine Website gekommen. Die wir individuell auf Bad Segeberg angepasst haben.“

Weitere Informationen unter:

https://grunes-bad-segeberg.webflow.io/

Instagram  Account:

https://www.instagram.com/gruenes_bad_segeberg/

(Quelle: Segeberger Zeitung, 06.11.2020, S. 26)

Unser Kommentar: Wir wünschen viel Erfolg bei der Arbeit!

Die Sanierung der B 205 (Neumünster-Wahlstedt) soll bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Dies teilte der LBV (Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr) mit. Einer der Gründe für die etwa vierwöchige Verlängerung der Straßenbauarbeiten sei belastetes Fräsgut gewesen, das man gesondert lagern und entsorgen musste. Das Material habe nach Angaben des Umweltbundesamtes schädliche PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) enthalten. „Viele PAK haben krebserregende, erbgutverändernde und/oder fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften.“

Dass man gefährlichen Ausbauasphalt aus früherem Straßenbau noch verwendet, wurde sowohl in Äußerungen von Wahlstedter Lokalpolitikern (Ausschusssitzungen) als auch vom Betriebsleiter der Firma Wegener (Werksbegehungen) bestritten, wenn es um Klagen über Belastungen durch das hiesige Asphaltmischwerk ging. Teer beispielsweise sei ja im Straßenbau längst verboten und komme hier somit nicht mehr vor.

Viele aktuelle Straßenausbaumaterialien allerdings sind heute schon  (wie z.B. Teile der B 205) 60 bis 70 Jahre alt und enthalten infolgedessen noch solche verbotenen giftigen Schadstoffe, wie der LBV meldet. (Segeberger Zeitung, 19.10.2020, S. 18)

Expertenaussagen: Wenn es so bestialisch und übelkeitserregend stinkt, kann das ein Hinweis auf einen Anteil schädlicher Altlasten im aufbereiteten neuen Asphaltgemisch sein.

Unserem Immissionskataster wurden jedenfalls regelmäßig solche extremen Geruchsbelastungen seitens des Asphaltmischwerkes gemeldet.

Weitere Informationen:

"Nicht nur der Energiebrauch ist seit 1950 explodiert, auch in nahezu allen anderen planetaren Bereichen ist der Einfluss des Menschen seither sprunghaft angestiegen...

...Die Menschheit hat in den letzten 70 Jahren mehr Energie verbraucht als in den 11.700 Jahren davor, wie Forscher ermittelt haben...

...Demnach summiert sich der Energieumsatz seit 1950 auf 22 Zettajoule – das entspricht 60 Prozent der gesamten im Verlauf der Menschheitsgeschichte genutzten Energie...

...Auch an globalen Stoffkreisläufen, der Atmosphäre, den Ozeanen und dem Klima ist unser Einfluss inzwischen deutlich ablesbar...

…Ähnlich enorm ist der Anteil des Menschen und seiner Nutztiere an der Lebenswelt: '96 Prozent der gesamten Säugetier-Biomasse geht auf die Menschheit und ihre domestizierten Tiere zurück', berichten Syvitski und ihr Team. Allein die Biomasse des vom Menschen gehaltenen Geflügels macht 70 Prozent aller lebenden Vögel aus…"

Mehr:

https://www.scinexx.de/news/geowissen/explosion-des-energieverbrauchs-seit-1950/?fbclid=IwAR06uYCaCqkNUfAn3MWu7dN7MpVvZajA_9hQD_rbx1pzpveyBelTtrUpajM

  • Sollte man jedenfalls denken...
  • Leider sieht die Welt anders aus.
  • Siehe IMMISSIONSKATASTER DER INITIATIVE WAHLSTEDT
  • Siehe aktuelle Meldung der Bürgerinitiative BÜRGERPROTEST ASPHALTMISCHWERK WAHLSTEDT:

Der Gartenschläfer ist ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers, seine „Zorro-Maske“ macht ihn unverkennbar. Die Schlafmaus ist ausschließlich in Europa zu Hause und kommt auch in weiten Teilen Deutschlands vor. Allerdings gehen die Bestände seit Jahrzehnten dramatisch zurück. In vielen Regionen ist der Gartenschläfer bereits ausgestorben. Warum, ist jedoch bislang völlig unklar.

Unser Ziel: Wir wollen das Überleben des Gartenschläfers in Deutschland sichern – damit nicht noch ein Teil der Biodiversität verloren geht.

Deshalb geht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung nun auf Spurensuche. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert…“

Mehr:

https://www.meldestelle.gartenschlaefer.de/documents/20178/21515/gartenschlaefer_steckbrief.pdf/2985ae63-83f4-41c3-9cf4-6f5a6a0ddb65

http://bürgerpark-wahlstedt.de/?fbclid=IwAR3ei-4LvETVY5cJsWrWVTOLes3QUGHfybn8UbQMqZKMB27easMv0bOcWfg

Unser Kommentar:

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) steht Wahlstedt ein in anderen Städten bewährtes Instrument zur Verfügung, die Bürger in die Planung und Weiterentwicklung der Stadt einzubeziehen und Fördergelder zu erhalten.

Im Vorfeld wurde mündlich durch den Bürgermeister (vgl. Protokoll der Sitzung des Hauptausschusses am 18.06.2019) Bürgerbeteiligung im Sinne des ISEK (s.o.) angekündigt. Doch beim „Bebauungsplan Nr. 11 – Im Streem“ sollten die Bürger dann anscheinend doch nicht im Vorwege an der Planung beteiligt werden, sondern die Politiker gaben mit ihrer Mehrheit in der Stadtvertretung die Marschrichtung vor. So wurde ein alternativer Antrag der Partei DIE GRÜNEN (siehe dort) abgelehnt.

Konfliktpunkte dieser Planung wie z.B. die Anbindung dieses riesigen Baugebietes über eine einzige Straße, die Dorfstraße, werden nicht öffentlich diskutiert. Belange wie Umwelt- und Naturschutzaspekte lagen bei der „frühzeitigen  Bürgerbeteiligung“ noch nicht vor.

Echte Mitbestimmung sieht anders aus. Sie beginnt nicht erst bei der Auslegung der fertigen Pläne!

AUFRUF AN DIE WAHLSTEDTER BÜRGER

Setzen auch Sie sich für einen Bürgerpark im Streem ein, wo fast alle Stadtvertreter ein neues großes Wohngebiet errichten wollen. Noch mehr Lebensraum für Pflanzen und Tiere und noch mehr extensive Landnutzung sollen vernichtet werden, noch mehr Verkehr soll über die sanierte Dorfstraße geleitet werden.

Wahlstedt braucht Millionen von Euro, um ein neues Industriegebiet am Bahnhof aus dem Boden zu stampfen - und ganz nebenbei sollen gleichzeitig fast alle Kinderspielplätze im gesamten Stadtgebiet abgeschafft werden.

Wahlstedt soll wachsen – aber wohin? Und um welchen Preis? Was ginge verloren? Und schließlich: Wer trägt die Kosten?

FÜR EINEN BÜRGERPARK!

Die nächste Stadtvertretersitzung findet am 26.10.2020 statt.

Nachtrag vom 29.10.2020:

Nach Presseberichten über die entsprechende Ausschuss-Sitzung und darauffolgenden Protesten in den Sozialen Medien beeilten sich unsere Stadtvertreter, in einem einmütigen Beschluss die Entscheidung der Spielplatz-Schließungen zurückzunehmen.

Eine so blitzartige und positive Entscheidungsfreude hätten viele betroffene Bürger sich bei anderen Belangen ebenfalls gewünscht!

www.initiative-wahlstedt.de