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In der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die Fledermauspopulationen stark eingebrochen – durch Eingriffe des Menschen in die Natur.

Sie haben – außer gelegentlichen Prädatoren wie Marder, Greifvögel, Eulen oder Schlangen -   kaum natürliche Feinde, müssen jedoch hart kämpfen gegen die Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume durch fortschreitende Zersiedelung, Lichtverschmutzung, Verkehrslärm, unbedachte Bausanierungen, Kollision mit Fahrzeugen und Windkraftanlagen und gegen die Auswirkungen intensiver Land- und Forstwirtschaft (ausgeräumte Anbauflächen, Folgen der Pestizidanwendung, Nahrungsmangel).

Fledermäuse leisten einen wichtigen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht. Sie verbreiten Samen, bestäuben Pflanzen und zeugen für intakte Natur. Jedoch in erster Linie dienen sie als hervorragende Schädlingsvertilger. Jedes einzelne Exemplar frisst pro Nacht Tausende Insekten (z.B. Mücken).

Alle heimischen Arten der Fledermaus in Deutschland stehen auf der Liste der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie und sind auch durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Vier Arten sind stark gefährdet, drei sind vom Aussterben bedroht, eine gilt als ausgestorben. Bei einigen Arten sind (mangels Daten) Aussagen zum Gefährdungszustand nicht möglich.

„ …Seit mehr als 50 Millionen Jahren bevölkern Fledermäuse die Erde. Sie sind die einzigen Säugetiere, die jemals den aktiven Flug erlernt haben. Das Leben in der Dunkelheit, ihre Fähigkeiten, mit den Ohren zu sehen und mit mehr als 800 Herzschlägen pro Minute durch die Lüfte zu sausen, sind nur einige weitere Aspekte, die diese Tiere so einzigartig machen.

Heute leben auf der Erde mehr als 1.400 Fledermausarten, die Mehrzahl von ihnen bewohnen die tropischen Klimazonen. Dies liegt daran, dass alle Fledermausarten gerne ein warmes Klima mögen. Je weiter man sich auf dem Erdball vom Äquator nach Norden bewegt, desto geringer ist die natürliche Artenvielfalt der Fledermäuse. In Deutschland fliegen 25 Fledermausarten durch die Nacht…“ (Quelle: NABU SH)

In Schleswig-Holstein sind 15 Fledermausarten nachgewiesen, darunter die Wasserfledermaus, das Braune Langohr,  das Große Mausohr, die Fransen-, Zwerg-, Teich-, Bechstein-, Mücken-,  die Breitflügelfledermaus sowie der Kleine und der Große Abendsegler.

Der Große Abendsegler ist regional die größte Art und hat eine Spannweite bis zu 40 Zentimeter. Seine speziellen Flügel ermöglichen ein Flugtempo von 50 km/h. Seine am weitesten dokumentierte Wanderung beträgt 1.546 Kilometer. Die häufig vorkommende Zwergfledermaus dagegen passt mit angeklappten Flügeln in eine Streichholzschachtel. Dokumentierte Wanderungsstrecke: 1.123 Kilometer. Ihr Flugtempo beträgt etwa 20 bis 30 km/h.

In den Segeberger Kalkberghöhlen überwintern über 30.000 Fledermäuse. Experten beobachten und erforschen das Leben und Verhalten der verschiedenen Arten.  Nach  Experten-Aussage leben im Segeberger Ihlwald neun Fledermausarten.

Mit Hilfe von Wärmebildkameras und Ultraschall-Detektoren können auch Laien jährlich bei organisierten (teils) nächtlichen Exkursionen mit Fachleuten das Leben der Fledermäuse verfolgen.

Mit großem ehrenamtlichem Engagement deutschlandweit werden Tausende Nistkästen erneuert, gereinigt und kontrolliert, man berät oder hilft in Notfällen (z.B. Fledermaus-Hotline des NABU Schleswig-Holstein 0700 – 23 0000 23 oder www.NABU.de/fledermaustelefon)  und erstellt Gutachten.

Das Internet bietet viele interessante Informationen zum Thema, auch Fotos und Videos.

(Fotos: Albert Holm)

  • "An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von Farbenblindheit."
  • "Ich musste so schnell fahren, da ich Angst hatte, dass mir einer hinten reinfährt."
  • "Ich bin nur so schnell gefahren, damit mein Wagen nach dem Waschen schneller wieder trocken wird."
  • "Ich glaube, dass kein Fahrzeug Schuld hatte, aber wenn eins Schuld hatte, war es das andere."

Diese Stilblüten aus dem Versicherungswesen (München, 1987) könnten vielleicht kurzfristig erheitern, aber keinen Toten zum Leben erwecken.

In den letzten drei Jahren wurden in Deutschland  pro Jahr ca. 5.000 Fußgänger schwer verletzt und über 400 getötet. Fachleute nennen diesen Trend dramatisch.

Die Europäische Kommission hat zum Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf null zu senken und bis 2030 die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten (im Vergleich zu 2019) zu halbieren.

Deutschland will diese Ziele verfolgen, doch eine umfangreiche Studie der Björn-Steiger-Stiftung (Fußgänger-Pkw-Unfälle in Deutschland -  eine Analyse zu Ursachen, Risikogruppen und Präventionsmaßnahmen; 17.04.2026) zeigt, dass die Unfallzahlen diese Erwartungen bei weitem nicht erfüllen.

  • Beispieljahr 2024: 2.835 Straßenverkehrstote in Deutschland, davon 402 Fußgänger
  • Innerorts ist jeder dritte Getötete ein Fußgänger

Die Studie zeigt, dass der Fußgängerschutz primär eine städtische Aufgabe ist, die „sowohl infrastrukturelle als auch regulatorische Antworten erfordert“.

Der Studie liegen systematische Auswertungen polizeilicher Unfalldaten und amtlicher Statistiken zugrunde. Hieraus wurden Begleitumstände und Risikokonstellationen abgeleitet. Spezifische Risikogruppen wie Kinder und Senioren sowie die Rolle von Infrastruktur und Geschwindigkeit wurden beleuchtet. Empfohlene Maßnahmen werden erörtert.

Häufigstes Unfallmuster nach Unfallforscher Siegfried Brockmann:

  • Menschen überqueren die Fahrbahn und werden von Autofahrern übersehen
  • Besonders betroffen: Senioren und Kinder
  • Kleine Kinder können die Fahrbahn schlecht einsehen und laufen plötzlich los
  • Senioren ersparen sich vermutlich den Weg zur Ampel oder zum Überweg
  • Ein erheblicher Anteil schwerer Unfälle passiert sogar an markierten Querungen, verursacht durch schlechte Beleuchtung, fehlende Beschilderung, Sichtblockaden (Bäume, Autos), verblichene Markierungen
  • Eine Unfallhäufung (40 Prozent) trat in den Herbst- und Wintermonaten mit schlechteren Lichtverhältnissen und nasser Fahrbahn auf

Die Geschwindigkeit bestimmt den Schweregrad des Unfalls:

  • „Es ist der Unterschied zwischen Leben und Tod“. Bei 30km/h braucht ein Fahrer bei Vollbremsung ca. 14 Meter bis zum Anhaltepunkt.
  • Wegen der Reaktionszeit hat der Fahrer bei 50km/h noch nicht gebremst, also hätte der Unfall schlimmstenfalls tödliche Folgen.
  • Folgerung: Tempo 30km/h innerorts sollte die Regel sein.

Andere Untersuchungen (2024) zeigen, dass es in Ländern mit (teilweise) strengeren Regelungen in Städten 23 Prozent weniger Unfälle, 38 Prozent weniger Verletzte und 37 Prozent weniger Tote gab. Norwegen ist Vorreiter und hat Tempo 30 als Standard.

Die Polizeigewerkschaft und der Deutsche Städtetag setzen sich für diese Regelung ein.

„Die Studie macht deutlich, dass Verkehrssicherheit keine rein technische oder individuelle Aufgabe ist. Sie erfordert ein systemisches Denken, das Infrastruktur, Regulierung und Verhalten gleichermaßen in den Blick nimmt. Die Empfehlungen... – allen voran die Einführung von Tempo 30 ..., die Instandsetzung oder Entfernung mangelhafter Fußgängerüberwege sowie die Verbesserung von Querungsinfrastruktur – sind wissenschaftlich fundiert, rechtlich prinzipiell umsetzbar und politisch überfällig. Es liegt nun an Politik, Kommunen und Gesellschaft, ... die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Jeder getötete Fußgänger, der bei Tempo 30 noch gelebt hätte, ist ein Versagen des Systems – und eine Aufforderung zum Handeln.“ (Schlussbetrachtung, S. 19)

https://www.steiger-stiftung.de/presseartikel/metastudie-zu-tempo-30-zeigt-grosses-potential

Foto: A. Holm

Durch Saatgut-Reinigung, intensivierte Anbaumethoden und Einsatz von Herbiziden sind in den letzten hundert Jahren Wildblumen von den Äckern fast vollständig verschwunden, so auch die Saat-Wucherblume (Glebionis segetum).

Damit sind lebenswichtige Nahrungspflanzen für viele Arten von Schwebfliegen und Wildbienen verloren gegangen.

Insekten sind nicht nur als Bestäuber für Blütenpflanzen wichtig, sondern auch gleichzeitig Nahrung für Artgenossen und andere Tiere wie z.B. Vögel, Igel und Fledermäuse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Saat-Wucherblume

Das Landesamt für Umwelt in Schleswig-Holstein und die Stiftung Naturschutz haben eine Fördermaßnahme für die Wucherblume ins Leben gerufen, die helfen soll.

Ansprechpartner:

Pressemitteilung des NABU Bad Segeberg:

"Die Landesstelle Fledermausschutz & Forschung und der NABU, Gruppe Bad Segeberg, veranstalten im Mai...zwei Exkursionen rund um die Fledermäuse in Bad Segeberg.


1. Fledermausexkursion im Ihlwald
„Zwerg-, Wasser-, Abendsegler – Besuch im NABU-Kastenrevier Ihlwald“
Samstag, den 09.05.2026 um 10:00 Uhr,
Treffpunkt Parkplatz am Ihlwald Friedhof, 23795 Bad Segeberg,
Dauer ca. 2 Stunden.

Auf einer Wanderung durch die Waldflächen am Ihlsee berichtet der Fledermausreferent Stefan Lüders über die Fledermausarten, die hier in Kunst- und Naturhöhlen ihre Jungen zur Welt bringen und über die Bedeutung des Ihlseegebietes für die Fledermäuse. Verschiedene Kastenmodelle werden erläutert, und mit großer Wahrscheinlichkeit können wir auch Fledermäuse direkt betrachten. Viel Wissenswertes und tolle Naturerlebnisse erwarten Sie!


2. Fledermaus-Detektor Exkursion im Travebogen
„Abendwanderung in die lautlose Welt der Fledermäuse“
Samstag, den 22.05.2026 um 20:30 Uhr, Dauer ca, 2 Stunden
Treffpunkt Parkplatz am Ihlwald Friedhof, 23795 Bad Segeberg.

An der Trave und im Travebogen rund mit den Waldflächen am Ihlsee leben und jagen viele unserer heimischen Fledermausarten. Auf dieser gut zweistündigen Exkursion stellt Ihnen Stefan Lüders, Leiter der Landesstelle Fledermausschutz & Forschung, die unterschiedlichen Fledermausarten und ihre Jagdstrategien vor. Mit Hilfe von Ultraschalldetektoren und weiterer technischer Hilfsmittel bekommen Sie einen einmaligen Einblick in die vermeintlich lautlose Welt der nächtlichen Insektenjäger. An diesem Abend weihen wir auch unser neues Wärmebild-Fernglas zur Beobachtung von Fledermäusen ein, dessen Anschaffung eine Spende der Stiftung der Sparkasse Südholstein ermöglicht hat. „Es wird möglich sein, jagende Fledermäuse über Wiesen, im Wald und auf der Trave in der Dunkelheit zu sehen.“, so Stefan Lüders. „Dieses neue Fernglas, das Temperaturunterschiede visualisiert und damit die Fledermäuse sichtbar macht, wird uns bei unsere Naturschutzarbeit und Forschung weiter voranbringen und uns neue Einblicke in das Leben unserer Fledertiere in Bad Segeberg ermöglichen“, erklärt Christoph Kröger, Vorsitzender des NABU Bad Segeberg.

Für beide Exkursionen wird um Anmeldung unter kontakt@nabu-bad-segeberg.de gebeten. Bitte kommen Sie mit festem Schuhwerk.

Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme, die natürlich kostenlos ist!


Für Rückfragen:
Christoph Kröger, NABU Bad Segeberg, 0176 5730 1910 oder 04553 895 3223
Im Internet zu finden unter www.NABU-Bad Segeberg.de"



Wussten Sie, dass…???

  • …deutsche Bauern jährlich ca. 30.000 Tonnen Pestizide*) auf ihre eigenen oder gepachteten Felder aufbringen?
  • …rund 11,5 Prozent dieser Chemikalien zu den PFAS*), den sogenannten „Ewigkeitschemikalien“, zählen?
  • …mit jeder Spritzung die Felder zunehmend und unumkehrbar verseucht werden, und sich PFAS in steigendem Tempo im Grundwasser, in Böden, in Lebensmitteln und in unseren Körpern anreichern*)?
  • …diese Chemikaliengruppe in Verbindung mit Krebserkrankungen*), Fortpflanzungsproblemen und hormonellen Störungen gebracht wird?

Auch zu Wahlstedt gehören landwirtschaftliche Flächen.

Wir fragen uns:

  • Wer stellt sicher, dass landwirtschaftlich genutzte Felder im Stadtgebiet nicht mit PFAS-haltigen Pestiziden verseucht werden?

PFAS sind u.a. auch in Löschschaum*) enthalten. Nicht nur im Wahlstedter Industriegebiet Holsteinstraße kam es zu Bränden, z.B. zu einem Metallbrand, zu deren Bekämpfung Löschschaum*) eingesetzt wurde.

  • Wir fragen uns: Wurde PFAS-haltiger Schaum verwendet?

Wenn ja, kann ausgeschlossen werden, dass Böden, angrenzende Biotope oder Regenrückhaltebecken verseucht wurden?

Wurden diesbezügliche Untersuchungen veranlasst?

Welche Probleme und Kosten PFAS-verseuchte Böden den Städten und Kommunen machen können, zeigte sich jüngst in Bad Segeberg. Dort musste der belastete Boden des Feuerwehrgeländes aufwendig zwischengelagert werden, weil keine Deponie bereit war, den derart kontaminierten Boden anzunehmen.*)

Immer mehr Wasserwerke haben massive Schwierigkeiten, sauberes Trinkwasser zu liefern. Viele Brunnen sind bereits vergiftet. Klärwerke benötigen zusätzliche Klärstufen, um den steigenden Anforderungen zu genügen.*)

*)Quellen: Umweltbundesamt, Umweltinstitut München e.V.; Segeberger Zeitung, Lübecker Nachrichten

Fotos: A. Holm

Oben: Abholzungen in der Holsteinstraße im Herbst 2025 (Im Hintergrund das Bahngleis)

  • Untere 2 Bilder: Dortiger Zustand vom April 2026

Baumfrevel in Wahlstedt

Bilder zeigen: Im Herbst 2025 wurden in der Holsteinstraße, schräg gegenüber einem Logistikunternehmen,  erhebliche Rodungen zwischen Fahrbahn und Bahngleisen vorgenommen. Viele Bäume und Sträucher, Randgehölze und Pflanzen der Krautschicht hat man weitgehend entfernt.  So wurde der Blick auf die Bahngleise und die dahinterliegende Bebauung frei.  

Dieser wertvolle Grüngürtel ist eine ökologische Ausgleichsfläche, ein sogenannter „ Schutzwald“ und dient laut Bebauungsplan dem Schall- und Staubschutz für unmittelbar angrenzende Wohngebiete vor Lärm durch Industrie und Gewerbe.

Es gab keine Pressemitteilung über Grund und Umfang dieses Kahlschlages. In einer Ausschusssitzung gab der Bauamtsleiter, Herr Maass, zu Protokoll, man habe „Totholz entfernt“ . Tatsächlich aber zeigte sich uns ein kümmerlicher Restwald, „besenrein“ ausgeräumt und hohe Holzstapel am Wegesrand. Der wertvolle Waldrandgehölzbestand, Lebensraum der streng geschützten Haselmaus, wurde fast total entfernt. Eine zu erhaltende Baumreihe wurde schwer beschädigt, die vorgeschriebenen Schutzrandstreifen von Harvestern als Rückegassen planiert.

  • Foto des kranken Baumstumpfes in der Lindenallee (Dorfstraße), 12.04.2026

In „sozialen Medien“ wurde indessen über „Baumfrevel“ in der Dorfstraße diskutiert. Dort musste ein alter Baum aufgrund eines Nasskerns aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Kern des Problems ist allerdings, daß die Stadt Wahlstedt verpflichtet ist, diese geschützte Lindenallee zu erhalten und zu pflegen. Dieses wurde über Jahrzehnte versäumt. Man braucht sich nur die Baumscheiben, die den Bäumen zugestanden werden, anzusehen. Der Bau des neuen Fachpflegezentrums hat die Lage zusätzlich verschärft, der letzte Baum der Reihe bekam nicht einmal eine Baumscheibe. Autos parken munter direkt auf dem Randstreifen und fahren direkt am Stamm entlang. Es gibt nirgends Abstandsbügel.

Dass man im Raum Wahlstedt gerne die Motorsäge zückt, um kurzerhand „Klarschiff“ zu machen, zeigte sich kürzlich im Bereich des Streem, in Verlängerung der Dorfstraße in Richtung Nordbahn-Trasse. Wir berichteten darüber. Hier soll laut dem Entwurf des neuen Flächennutzungsplans ein neues Wohngebiet entstehen. Wollte man hier wohl vorsorglich Fakten schaffen und Biodiversität vernichten, bevor biologische Gutachten ökologische Schranken aufspüren, die der baulichen Umsetzung im Wege stehen?

Oder führte vielleicht ein Mangel an qualifizierten Fachkräften dazu, Angelernte mit den Knickarbeiten zu beauftragen?

Hier wurden jedenfalls, rechtzeitig vor Beginn der Brutzeit, elementare Regeln der Knickpflege in Schleswig- Holstein missachtet:

  • Redder (beidseitige Knicks) nur auf einer Wegseite lichten
  • Knickpflege nur in kurzen Abständen statt Kahlschläge über Hunderte Meter
  • Wertvolles Unterholz und abschnittsweise Randbewuchs für Kleinsäuger und Insekten erhalten und großflächiges Knicken vermeiden

Ob wohl die Untere Naturschutzbehörde informiert war?

Der Verein Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt berichtet über mögliche Chancen für eine Asphaltproduktion und -Verarbeitung, die künftig weniger Emissionen zur Folge haben könnte. Wir blicken gespannt auf das Jahr 2027...

Foto: A. Holm

Foto: A. Holm

Erneut müssen Wahlstedter Bürger unter Emissionen der örtlichen Asphaltmischanlage leiden, diesmal - wie schon oft in der Vergangenheit - unter Krach bei der Bahnentladung am städtischen Industriegleis. Medien berichteten bereits vor Jahren über die Belastungen, unter anderem die NDR-Sendung MARKT.

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