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„Eine klimagerechte Forstwirtschaft mit standortgerechten und klimastabilen Wäldern wird immer wichtiger.“

Jan Philipp Albrecht, Umweltminister S-H.  

11 % der Fläche Schleswig-Holsteins (rund 173.000 ha) sind bewaldet. Diesen Wäldern geht es schlecht, weil ihnen der Klimawandel mit Hitze- und Dürreperioden sowie Schädlingsbefall (z.B. Borkenkäfer, Fichtenröhrenlaus, Pilzbefall) erheblich zusetzen.

Dies berichtet der aktuelle Waldzustandsbericht 2020 für Schleswig-Holstein.

Der Schadholzbefall in deutschen Wäldern insgesamt beträgt 178 Millionen Kubikmeter. 280.000 Hektar Wald in der BRD müssen wieder bewaldet werden. Um künftig dieses Ziel anzustreben,  wollen EU, Bund und das Land Schleswig-Holstein in 2021 acht Millionen Euro investieren.

 (Quelle: Segeberger Zeitung, 12.01.2021, S. 11)

Mehr:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wald/Downloads/Waldzustandsbericht2020.pdf?__blob=publicationFile&v=2

In Wahlstedt und Umgebung sind es z.B. Fledermaus, Haselmaus, Zauneidechse und Amphibien, in Nord- und Ostsee u.a. die Schweinswale – Zerstörung, Vergiftung, Verknappung und Isolation angemessener Lebensräume schreiten weiter voran. Hinzu gesellen sich zunehmender Lärm und Verdichtung der Infrastruktur.

Als sensibler Indikator und Garant für das ökologische Gleichgewicht der Nordsee gilt der Schweinswal (Tümmler). Er ist der einzige heimische Wal in Schleswig-Holsteins Meeren. Sein wichtigstes Schutzgebiet liegt nach Aussage von Experten vor Sylt. In den vergangenen 19 Jahren sind hier die Bestände „besorgniserregend zurückgegangen“ (Durchschnittlich um 3,8% jedes Jahr). Nach einer Studie der Stiftung der Tierärztlichen Hochschule Hannover lebten 2019 nur noch ca. 23.000 Exemplare in der Nordsee.

Ein Lichtblick dabei: In der südlichen Nordsee sind die Schweinswal-Bestände gestiegen.

Weitere Studien lassen vermuten, dass zunehmender Schiffsverkehr, Fischerei, die weitere Ausbreitung von Offshore-Windparks, Ölplattformen sowie geringere Verfügbarkeit von Beutetieren zum Rückgang beigetragen haben.

Mehr:

https://www.tiho-hannover.de/aktuelles-presse/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen/article/weniger-schweinswale-in-der-de/

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmars.2020.606609/full?utm_source=fweb&utm_medium=nblog&utm_campaign=ba-sci-mars-census-harbor-porpoises&fbclid=IwAR2d2JwbHT8tYeHJA4RBwoJ2nknU8su09MQUftu265i_6zILC-1u3DZtzJs

"Kaum ein anderes Säugetier verbindet die Elemente Land und Wasser so perfekt wie er. Wo Otter sich wohlfühlen, ist die Natur noch intakt“, teilte die Deutsche Wildtier Stiftung ... mit...

Doch verbaute und kanalisierte Gewässer, trockengelegte Feuchtgebiete und die Vernichtung von Uferrandzonen minimieren die Überlebenschance dieser Art, wie es hieß.

"Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den Fischotter zum Tier des Jahres 2021 gekürt, um darauf aufmerksam zu machen, wie gefährdet er selbst und seine Lebensräume sind"... Heute lasse sich das Tier in einigen Gegenden überhaupt nicht mehr nachweisen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Fischotter gejagt, um an den kostbaren Pelz zu kommen. Heute werde ihnen oft der Straßenverkehr zum Verhängnis.“

Mehr:

https://www.presseportal.de/pm/37587/4778514

  • In SH werden jeden Tag rund 3,4 Hektar Boden versiegelt. Die Wissenschaft warnt vor massiven Auswirkungen.

Mehr: (Verfügbar: bis 07.04.2021)

https://www.ardmediathek.de/ndr/video/schleswig-holstein-magazin/flaechenverbrauch-in-sh-gesunder-boden-knappes-gut/ndr-schleswig-holstein

  • Neue Wohngebiete sollen im Zentrum Flensburgs entstehen:
  • Weniger Versiegelung, mehr Grün. Geplant ist ein Konzept aus Wohnungen, Gewerbe und Freizeitflächen.

Mehr:

https://www.ardmediathek.de/ndr/video/schleswig-holstein-magazin/flensburg-neue-wohngebiete-sollen-im-zentrum-entstehen/ndr-schleswig-holstein/

„Bodenschutz statt Betonschmutz“ – „Bodenschutz ist Klimaschutz“ – In vielen Teilen der Bundesrepublik entwickelt sich Widerstand gegen zunehmenden Flächenfraß, Zersiedelung der Landschaft, Zerstörung wertvollen Grünlands, Vernichtung des natürlichen Bodenlebens und damit auch gegen die Vernichtung ökologischer Vielfalt. Bürger setzen sich ein für Lebensqualität und Schutz des Weltklimas.

Anfang 2018  trat die INITIATIVE WAHLSTEDT an, um gegen die Entwicklung eines weiteren Industrie- und Gewerbegebietes auf der grünen Wiese in Wahlstedt zu protestieren. Und um einzutreten für eine lebenswerte Kommune, in der wirtschaftliche Weiterentwicklung und nachbarschaftliche Rücksichtnahme sowie Umweltbewusstsein einander nicht ausschließen.

Heute stellen wir fest: Wir stehen nicht allein. Informieren Sie sich und unterstützen Sie uns.

Mehr:

Viele Bürger fragen sich, warum die berüchtigten Wahlstedter Düfte ihre Nasen erreichen können, wo doch angeblich im Werk alles mit rechten Dingen zugehen soll.

Das liegt einerseits an der Verwendung kontaminierten Materials (z.Zt. zulässig: 30% Recycling-Asphalt), andererseits aber auch an mehreren Leckagen in der Anlage, aus denen während des Produktionsprozesses Abgase austreten konnten. Diese entwichen dann nicht - wie vorgesehen -  nur aus dem Schornstein, sondern auch an unzulässigen Stellen. So verbreiteten sie sich teilweise sogar in Bodennähe (Mehrfach dokumentiert).

Aber auch aus dem Schornstein quillt immer wieder dichter, schwarzer Qualm heraus (vielfach dokumentiert), so auch in den vergangenen Tagen.

Originalton des Betriebsleiters anlässlich einer Werksbegehung:

"Nur Wasserdampf, man sieht es an den weißen Wolken."

(Gedächtnisprotokoll vom Veranstaltungstag.)

Das Schaubild veranschaulicht alle betroffenen Anlagenteile. 

(23.11.2020 ∙ Reportage & Dokumentation ∙ Das Erste)

"Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise."

Dieses Zitat von Umweltministerin Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Kanzleramt angekommen ist: Damit wird auch Artenschutz zur Chefsache.

Weiter:

https://www.ardmediathek.de/ard/video/reportage-und-dokumentation/das-grosse-artensterben/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzIyMGM3ZjZlLTY1YTQtNDIwNi05MTI5LWFlYWNiMjBhNDk3OQ/

(Video verfügbar:
bis 23.11.2021 ∙ 23:59 Uhr)

 „Der Jahreswechsel wird in Deutschland traditionell mit viel Feuerwerk und Knallerei gefeiert. Innerhalb kürzester Zeit werden nicht nur horrende Geldsummen „verbrannt“: Unmengen an Schwarzpulver werden in die Luft katapultiert und sorgen für einen unmittelbaren und enormen Anstieg der Feinstaubbelastung.

Dieser Feinstaub … gefährdet die Gesundheit massiv. Private Feuerwerke produzieren außerdem jährlich tausende Tonnen an unnötigem Abfall. Sie belasten die Umwelt, es kommt zum Teil zu schwerwiegenden Verletzungen auch von Unbeteiligten und zu unzähligen Sachschäden. Für Tiere ist die Silvesternacht ein Albtraum! …

…Wir rufen alle Bürger dazu auf, auf Feuerwerkskörper zu verzichten!“

Mehr unter

https://www.duh.de/projekte/silvesterfeuerwerk/

„…Gebt jetzt eure Stimme ab für ein böllerfreies Silvester!“

https://www.duh.de/boellerfrei/