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Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes berichtet, welchen Einfluss Lärm (Straßenverkehrs-, Bahn- und Fluglärm) auf psychische Erkrankungen haben kann.

Über die Auswirkungen von Lärm auf Hörvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Blutdruck usw. haben wir bereits vor geraumer Zeit an anderer Stelle berichtet.

Ein Fazit der Studie:

„Das vorliegende Projekt kann… einen Einfluss von Verkehrslärm auf das Auftreten von psychischen Erkrankungen (insbesondere Depressionen und Angststörungen) aufzeigen…

Erstmals konnte eine schädigende Gesundheitswirkung (Verdopplung des Risikos für Depressionen bzw. Angststörungen) für drei und mehr bahnlärmbezogene Aufwachreaktionen empirisch bestätigt werden.“

Mehr:

UBA-Studie: Einfluss des Lärms auf psychische Erkrankungen des Menschen

19.04.2023

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2023-04-19_texte_04-2023_einfluss_des_laerms_auf_psychische_erkrankungen_des_menschen.pdf

Anlage zur Studie:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2023-04-19_texte_04-2023_einfluss_des_laerms_auf_psychische_erkrankungen_des_menschen_anlage.pdf

Interessante Aussagen auch über die Entwicklung der Verkehrsströme.

Vom zusätzlichen Lärm durch Gewerbe- und Industriebetriebe wird hier nicht berichtet.

Auf dieser Website finden Sie unter der Rubrik „Aktionen/Meldungen zum Immissionskataster“ eine Übersicht über entsprechende Meldungen aus Wahlstedt.

…Davon träumen nicht nur viele Wahlstedter Bürgerinnen und Bürger. Denn sofort haben sie die jahrelang immer wiederkehrenden Belastungen durch das örtliche Asphaltmischwerk vor Augen, Ohren und Nasen.

Beim Kampf gegen die Folgen des Klimawandels aber denken Experten wirklich daran, Straßenbeläge emissionsärmer zu gestalten: Bio-Asphalt!

„Um fossiles Bitumen als Asphaltbindemittel im Straßenbau zu eliminieren, wird an neuartigem Biobitumen geforscht. Algen, Holzabfälle und Schweinegülle bieten sich an.“

Warum?

Um eine Tonne Asphalt zu produzieren, setzt man laut Aussage von Fachleuten ca. 55 Kilogramm CO2-Äquvalente frei.

Hierbei entfallen

  • ca. ein Drittel auf die Rohstoffgewinnung des Asphalts (Gesteinsmühlen, Destillation des herkömmlichen Bitumens aus Rohöl),
  • ca. ein Drittel auf die Heißmischung von Bitumen und Gesteinskörnern,
  • ca. ein Drittel auf den Rohstoff- und Baustellentransport.

Bei der Asphaltherstellung möchte man den Recyclinganteil immer mehr erhöhen. Dabei muss allerdings das Bitumen durch Zusätze („Additive“) behandelt werden, weil es mit zunehmendem Alter versprödet.

„Die Mehrfachverwendung von Altasphalt funktioniert derzeit schon bis zu einer Recyclingquote von 50 Prozent.“  

Interessante Zukunftsmusik.

Vermutlich sind aber wohl einschneidende Verbesserungen nicht schnell umsetzbar. Es wird noch geforscht.  Bis Bio-Bitumen eingesetzt werden kann, werden noch 25 bis 30 Jahre vergehen, sagen Fachleute. Die durch Alt-Asphalt belasteten Menschen bleiben also weiterhin skeptisch. Denn aufgrund umfangreicher Straßensanierungen in ganz Deutschland fallen noch erhebliche Mengen an schadstoffbelastetem (ölbasiertem) Recyclingmaterial an, das erneut verwendet werden muss, da seine Schadstoff-Beseitigung sehr aufwendig ist.

Auch der Staub von Reifen- und Bremsenabrieb, Belastung durch fossile Fahrzeugantriebe, herkömmliche Stromerzeugung sowie konventionelle Fahrzeug- und Batterieherstellung wären dann womöglich noch nicht aus der Welt.

Die CO2-Belastung aber könnte sich allmählich verringern.

Mehr: (4. April 2023, 09:00)

https://www.derstandard.de/story/2000144500826/bioasphalt-soll-fuer-emissionsfreie-strassen-sorgen

Nahe der Holsteinstraße

„Eine Tierart auszurotten ist ungleich einfacher, als sie dauerhaft wieder anzusiedeln.“

Aus der im Mai anstehenden internationalen Expertenrunde zur nachhaltigen Luchs-Wieder-Ansiedlung in Deutschland. Biologische Hindernisse: Fehlende Reviere, Isolation, Inzucht.

(Quelle: DER SPIEGEL Nr. 15, 08.04.2023, S. 92)

Kröte im Industriegebiet Holsteinstraße (A. Holm)

(Quelle: DER SPIEGEL Nr. 15, 08.04.2023, S. 92)

Wow! Endlich ein Fest voller Nostalgie und eine Meldung mit Sinn für Humor. Nachdem die traditionelle Wahlstedter Gewerbeschau (GeWa) für 2023 aus Kostengründen abgesagt wurde, schlüpfte ein neuer, zauberhafter Festtermin aus dem Hut:

Der Gewerbeverein Wahlstedt, dem auch die Stadt angehört, möchte im September das Industriegleis feiern – ein Ereignis, das Bürgerinnen und Bürger gewiss seit Jahrzehnten ersehnt haben. Insbesondere direkt Betroffene von Emissionen geraten in Ekstase, sind sie doch schon jetzt voller Erwartung auf die industriellen und gewerblichen Vorboten der Straßenbausaison des laufenden Jahres (vgl. Immissionskataster Wahlstedt).

Auf der Seite „Termine“ des Gewerbevereins ist zwar noch nichts eingestellt, aber die Seite der Stadt macht neugierig: Ein erlebnisreiches Fest rund um das Wahlstedter Industriegleis.“

Mehr:

https://www.wahlstedt.de/communice-calendar/veranstaltungskalender/veranstaltung/wahlstedter-bahnromantik

Nachdem alle Firmen, die das Industriegleis in seinen Anfangsjahren nutzten, den Gleisbetrieb eingestellt haben, ist nur die Freiladestelle auf dem Gelände des Asphaltmischwerks geblieben. Zum Leidwesen der Anwohner! Überzieht es doch das Wohngebiet mit Lärm- und Staubemissionen.

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.“ Nach diesem Motto beweist die Stadt wahrlich Galgenhumor. Auch ein Niedergang lässt sich feiern.

Dieser bekannte Ausspruch dient hier nur als Lockruf zum Weiterlesen. Uns geht es um Insekten, genauer um Bienen. Jeder aufmerksame Mitmensch hat inzwischen vom Ausmaß des Insektensterbens und dessen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und das Überleben unserer Art gehört.

Die Hummel mit ihren zahlreichen Unterarten ist eine Bienenart, deren natürlicher Lebensraum weltweit immer mehr schwindet und deren Überleben durch Pestizide in steigendem Maß bedroht ist. Was wir alle dagegen tun können, zeigt beispielhaft der folgende Beitrag:

Eine Fülle weiterer interessanter Informationen ist im Internet zu finden (siehe unten). Schauen Sie und helfen Sie mit!  https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/hummeln/index.html

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Hummel, Rittersporn (A. Holm)

*) „Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel – Mors, Mors“ ist ein traditioneller, in Hamburg entstandener Ausspruch oder Ausruf, bei dem eine Person eine zweite mit „Hummel, Hummel“ anspricht, die darauf „Mors, Mors“ erwidert…“ Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Gru%C3%9F

Hummel an Dost (A. Holm)

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erreichte uns diese Meldung:

„Liebe NaturgartenliebhaberInnen,

nachdem erst neulich bei uns in SH eine ganz neue Schlupfwespenart entdeckt wurde hat nun unser Mitglied M. … T. … eine ausgestorben geglaubte Blume wiederentdeckt! …
Beste Grüße von
A. …, R. …, R. … und M. …

…Prilus homosensis ssp. kagensis
Gattung: Margeritenähnliche

Heutzutage vom Aussterben bedroht…

Pril - Blümchen....

Nur noch äußerst selten im Spülsaum des Homo-erectus-Siedlungsraumes,
welcher dem Abwasser-Priel vorgeschaltet ist, anzutreffen.
Der Artname ergibt sich aus ebendiesem – Prilus homosensis ssp. kagensis.
Die Samenstände stellen eine wertvolle winterliche Futterquelle
für Buntblumenfinken dar…“

Mehr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Prilblume

Sumpfdotterblume im Feuchtgebiet

„Jahrhundertgift PFAS: Wie verseucht ist Deutschland?; Gift in Wärmepumpen: Unnötige Gefährdung“

Mehr:

https://www.ardmediathek.de/video/panorama/panorama-vom-23-februar-2023/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS82NzFiMWIyMy0wNjBmLTQxNWUtYjQ1Mi0wMzNhNmM3ZmY1NWE

Karten zur Verbreitung der PFAS unter:

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Jahrhundertgift-PFAS-Wie-verseucht-ist-Deutschland,pfas104.html

„An mehr als 1.500 Orten lässt sich in Deutschland das Jahrhundertgift PFAS nachweisen - viel mehr, als bisher bekannt waren…

Bei den sogenannten PFAS, per- und polyflourierte Chemikalien, handelt es sich eine Gruppe von mehr als 10.000 künstlich hergestellten Stoffen… Die Stoffe…können weder durch Wasser, noch durch Licht oder Bakterien zeitnah abgebaut werden…“

Heute morgen (Freitag, den 24.02.2023, 6 Tage vor der Veranstaltung) erreichte uns die folgende Email, die wir hiermit gerne an Interessierte weiterleiten:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie waren Teilnehmer einer der Vergangenen Veranstaltungen bzw. Workshops des ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) der Stadt Wahlstedt.

Unser ISEK befindet sich nun auf der Zielgeraden.

Hiermit möchten wir Sie gerne einladen,

am Donnerstag, 02.03.2023 Einlass ab 18:00 Uhr und Start der Konzeptwerkstatt/öffentliche Diskussionsrunde ab 18:30 Uhr in der Aula der Poul-Due-Jensen-Schule,

weiten ein Teil davon von zu sein und alle tolle Ideen, Anmerkungen und auch Kritikpunkte die in den letzten 2 Jahren hierzu gesammelt wurden zu diskutieren und mitzuentscheiden, welche Leitziele und Schlüsselprojekte sich die Stadt Wahlstedt in den nächsten Jahren auf die Fahne schreiben soll.

Anbei erhalten Sie ein Entwicklungskonzept über das vor Ort zu beraten sein wird, mit 4 großen Schlüsselprojekten die sich in den genannten Veranstaltungen entwickelt haben.

Dies wird die letzte öffentliche Diskussionsrunde ISEK sein, danach wird es noch eine öffentliche Auslegung geben, zu der man sich noch einmal schriftlich äußern kann und dann ist es das Ziel das die Stadtvertretung in der letzten Sitzung vor der Wahl über das ISEK beschließt.

Wir würden uns freuen wenn Sie erneut Ihre Ideen zur Entwicklung der Stadt Wahlstedt einbringen würden und auch gerne hierfür die Werbetrommel rühren, damit es eine spannende Diskussionsrunde wird!

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Björn Wulf
-Bauverwaltung-..."

Frühlingsgefühle? (Foto: A. Holm)

"...Tel.:  04554/701-204

Fax.: 04554/701-7204

bjoern.wulf@wahlstedt.de..."

UNTER DEM FOLGENDEN LINK DER STADT WAHLSTEDT ERHALTEN SIE WEITERE INFORMATIONEN (SEIT GESTERN ONLINE):

www.wahlstedt.de

„Durch die weltweite Nutzung fossiler Energien gerät der Zustand der Erde empfindlich ins Wanken. Kohlendioxid und Abgase, Klimaerwärmung und Wetterkatastrophen - die Folgen davon sind gravierend…“

Hier werden Alternativen dazu präsentiert. Außerdem: Ideen zum Haus- und Autobau.

Mehr: (30.01.2023, ca. 45min, verfügbar bis 30.01.2025)

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xOTI3NTE

https://www.ardmediathek.de/video/dokus-und-reportagen/energie-aus-dem-eigenen-garten/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xOTI3NTE