
Ewiggestrige behaupten ja, Klimawandel und Artensterben gebe es nicht. Experten wissen es besser. So hat der dramatische Rückgang der Artenvielfalt erschreckende Ausmaße angenommen. Dies wird auch beim Schmetterlingssterben deutlich.
Glücklicherweise gibt es heute eine große Zahl guter Medien mit wertvollen Hinweisen, wie man dem Flächenfraß, Verlust natürlicher Lebensräume, der Rückgewinnung oder Vernetzung von Biotopen sowie dem Arten- und Klimaschutz begegnen kann.
Ein Beispiel bietet das Buch „Besonders: Schmetterlinge – kreativer Schmetterlingsschutz für Landschaft und Garten“ des Diplom-Biologen (Marburg 1994) und Geografen (Dr. rer. nat., Leipzig 1999) Michael Altmoos .
Der Naturschützer und Ökologe betreibt ein Mitmach-Museum für Naturschutz in Staudernheim und beschäftigt sich auch mit Kleinschmetterlingen, Nachtfaltern, Motten, Raupen und Gespinsten. Somit kann er praxisbewährte Tipps für jeden interessierten Gartenbesitzer geben.
Zwei Dinge in diesem Buch haben mich besonders beeindruckt. Einerseits sind die Fotos eine Augenweide. Zum anderen bietet es eine umfangreiche, detaillierte tabellarische Übersicht „Pflanzen für den Faltergarten“ (S. 188 – 203) mit Hinweisen auf deren Nektar-Bedeutung, Boden-Erfordernis, Blütezeit usw.
Aus dem Klappentext:
„Schmetterlinge sind das Lächeln des Gartens. Ein Ort, wo sie mit ihrer Schönheit bezaubern, berührt Menschen auch in komplizierten Zeiten. Wer wünscht sich ihr Dasein nicht im eigenen Umfeld?“
Pala-Verlag, 64287 Darmstadt. www.pala-verlag.de

(Fotos: A. Holm)
