Man könnte erwarten, dass nach so langer Zeit die Belastungen durch das Wahlstedter Asphaltmischwerk Wegener endlich beseitigt sind. Dies ist jedoch leider reine Illusion, wie aktuelle Dokumente erneut beweisen.
Mehr: (Stand September 2021)
Man könnte erwarten, dass nach so langer Zeit die Belastungen durch das Wahlstedter Asphaltmischwerk Wegener endlich beseitigt sind. Dies ist jedoch leider reine Illusion, wie aktuelle Dokumente erneut beweisen.
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Wir rufen am 24. September gemeinsam mit Fridays For Future zum Klimastreik auf – natürlich coronakonform. Mit unserem Protest machen wir den Klima- und Artenschutz zum zentralen Thema der Bundestagswahl und fordern die Politik zum konsequenten Handeln auf."

https://www.klima-streik.org/
https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/26848.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=210311+NABU-News
„Die Schleimplage im Marmarameer hat für irreversible Schäden gesorgt, berichten Meeresforscher. Die gräuliche Masse habe zahlreiche Tierarten verschwinden lassen – und es drohen neue Gefahren. Die Meeresschleimkatastrophe im türkischen Marmarameer hat deutliche Auswirkungen auf das Ökosystem des Binnenmeeres.
»Insgesamt sind bereits 60 Prozent der Spezies verschwunden«, sagte der Hydrobiologe Levent Artuz der Deutschen Presse-Agentur...
…Leider geht die Bildung von Schleim weiter. Der Boden des Meeres ist mit Schleim bedeckt… Die Sicht sei auf nur noch einen Meter gesunken. Korallen, Seesterne, Krabben und Muscheln seien von der zähen Masse bedeckt…
Einzellige Kieselalgen und Dinoflagellaten, die bei sogenannten Blüten in großen Mengen auftreten, sind für die Probleme verantwortlich...
Die Algen vermehren sich den Experten zufolge etwa durch höhere Temperaturen, unbehandeltes Abwasser, das direkt ins Meer abgelassen wird und geringe Fließgeschwindigkeit…“
Mehr: (Stand: 14.09.2021, 09.43 Uhr)
„Weltweit bemühen sich Staaten und Unternehmen ihren CO2-Ausstoß zu begrenzen. Dennoch fällt der Blick der UN in die Zukunft düster aus. Statt der angestrebten Begrenzung auf 1,5 Grad Erwärmung steuere die Welt auf 2,7 Grad zu.
Die internationale Gemeinschaft droht ihr Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung deutlich zu verfehlen. Ein neuer UN-Bericht "zeigt, dass sich die Welt auf einem katastrophalen Weg in Richtung einer Erwärmung von 2,7 Grad Celsius befindet", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. In dem Bericht wurden die nationalen Klimaschutz-Verpflichtungen von 191 Ländern im Rahmen des Pariser Abkommens bewertet, das die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzen soll…
…Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, drohe der "massive Verlust von Menschenleben und Lebensgrundlagen", warnte Guterres…
Der neue UN-Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass ausgehend von den nationalen Zielen die weltweiten Emissionen am Ende des Jahrzehnts um 16 Prozent höher liegen werden als im Jahr 2010. "Die Gesamtzahlen der Treibhausgasemissionen bewegen sich in die falsche Richtung", sagte UN-Klimachefin Patricia Espinosa…
Guterres mahnte die Regierungen für die in sechs Wochen im schottischen Glasgow beginnende Weltklimakonferenz COP26 zu mehr Ehrgeiz. "Es ist an der Zeit, dass die Staats- und Regierungschefs aufstehen und handeln, sonst werden die Menschen in allen Ländern einen tragischen Preis zahlen", sagte er…
Im vergangenen Monat hatte der Weltklimarat IPCC gewarnt, dass die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2030 über 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen wird - ein Jahrzehnt früher als noch vor drei Jahren prognostiziert…“
(Stand: Freitag, 17. September 2021)
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Keine Schneeflocke in der Lawine fühlt sich verantwortlich.
Stanislaw Jerzy Lec (1909 – 1966), polnischer Dichter
Presseberichte über geschundene Ozeane alarmieren immer wieder besorgte Erdbewohner. Einige Beispiele aus jüngster Vergangenheit: „Warum sich Todeszonen im Meer immer weiter ausdehnen“ (DER SPIEGEL Nr.35); „Das Sterben in Spaniens totem Meer“ (SZ, 31.08.2021, S. 28); „Dorschbestand in westlicher Ostsee zusammengebrochen“ (LN, 18.08,2021).
Temperaturanstieg, Überfischung und Fangmethoden, Rohstoffgewinnung, Vergiftung und Vermüllung sowie Unterwasserlärm nehmen bedrohlich zu.
„Im Mar Menor, Europas größter Salzwasserlagune, gehen tonnenweise Fische zugrunde… Dass hier eines Tages ein Unglück eintreten würde, war schon vor 40 Jahren absehbar.“ (SZ, s.o.).
Korallensterben vor der australischen Ostküste? Zum Glück weit weg. Radioaktive Vermüllung? Schon bedenklicher und näher dran. Aber – wird schon gutgehen, wird ja stark verdünnt.
Ähnliche Sorgen bereiten beispielsweise die Oberflächenzerstörung durch Kohleabbau, Verwüstung letzter tropischer Regenwälder, Gletscherschmelze, schwindender Permafrostboden, Waldbrände, Dürren oder gnadenlos voranschreitende Flächenversiegelung.
Anscheinend ewig geltendes Motto: „Wir müssen weiter wachsen.“ Oder: „Bedenke, dass nur das Große Ganze zählt“.
Fängt nicht auch das im Kleinen an? Mit Flächennutzungsplänen jeder einzelnen Kommune?
Weil sonst bald das Regionale Große Ganze, das Kontinentale Große Ganze oder das Globale Große Ganze dergestalt geschunden sind, dass alles den (ausgetrockneten) Bach runtergeht?
Albert Holm
„Seit 2015 nimmt die Konzentration der Treibhausgase Tetrafluormethan und Hexafluorethan in der Atmosphäre wieder zu...
Tetrafluormethan und Hexafluorethan sind potente Treibhausgase. Sie wärmen die Erdatmosphäre 1000-fach stärker auf als Kohlendioxid und haben sich dort zuletzt aus unbekannten Gründen vermehrt angesammelt.
Modellrechnungen deuten nun darauf hin, dass Chinas Aluminiumindustrie ein Hauptverursacher der mysteriösen Emissionen ist…
…Den Ergebnissen zufolge könnten Aluminiumhütten in China für einen großen Teil der beiden Gase in der Atmosphäre verantwortlich sein...
Halbleiterfabriken in Südkorea und Japan tragen vermutlich ebenfalls zu dem gesteigerten Ausstoß bei.“
(Stand 25.08.2021)
Außerdem interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Aluminiumh%C3%BCtten
„Die elementare Ressource Trinkwasser wird zum Luxusgut. Klimawandel, steigender Verbrauch und Verschmutzung gefährden die Wasserreserven. Es gibt Lösungen, aber wenig Handeln..“
(SCOBEL, 26.08.2021, ca. 60 Minuten; verfügbar bis 26.08.2026)
https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel--der-kampf-ums-wasser-100.html
„Berechnungen von Agora Energiewende zeigen, dass die Treibhausgasemissionen von Deutschland 2021 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um rund 47 Millionen Tonnen CO₂ ansteigen und damit nur noch um 37 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen. Das deutsche Klimaziel von 2020 würde so dieses Jahr wieder verfehlt
…Der vermeintliche Erfolg von 40 Prozent Emissionsminderung im letzten Jahr war kein wirksamer Klimaschutz, sondern eine Eintagsfliege, bedingt durch Corona und Sondereffekte. 2021 stehen wir damit wieder an der Startlinie. Daher braucht es jetzt das größte Klimaschutz-Sofortprogramm, das es in der Bundesrepublik je gegeben hat.“ Mit einem Sofortprogramm müsse die nächste Regierung in den ersten 100 Tagen die entscheidenden Weichen für Klimaneutralität stellen. Dazu gehöre etwa ein vorgezogener Kohleausstieg sowie die Verdreifachung des Ausbaus von Windkraft- und Solaranlagen…“
(Stand 16.08.2021)
Die Info über diesen Link erreichte uns gestern.
Sie ruft zum Bürgerbegehren über den von vielen Bürgern gewünschten Bürgerpark in Wahlstedt auf, der an Stelle eines von der Stadt geplanten neuen Baugebietes am Streem errichtet werden könnte.
Hierzu kann jeder Interessierte ab 16 Jahre eine Email an die folgende Adresse schicken:
Weitere Einzelheiten zur Sachlage können auf der Wahlstedter Seite von Bündnis 90/Die Grünen nachgelesen werden.
Informationen zum Thema finden Sie auch auf unserer Website.