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„…Die EU hat das Verbrennen von Holz als nachhaltig definiert.“ Um von Subventionen zu profitieren, stellen immer mehr Kohlekraftwerke und private Verbraucher um auf Holzverbrennung.

Mehr: (26.11.2022; ca. 30 min)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/holzpellets-geschaeft-europa-waelder-wald-100.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Kommentar:

  • Es gibt nicht nur EU-Subventionen für die Holzverbrennung (jährlich ca. 30 Mrd. Euro), sondern auch nationale Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.
  • Man unterstellt, dass ausreichend Bäume nachwachsen und betrachtet somit die Holzverbrennung als nachhaltig.
  • Abgaben für CO2-Emissionen müssen in diesem Fall folglich nicht gezahlt werden.
  • Fachleute meinen: Diese Verfahrensweise ist ein Irrweg, weil in der EU nun deutlich mehr Holz geerntet wird als nachwachsen kann.
  • Auch die EWS hat für Wahlstedt eine Betriebsgenehmigung erhalten, Holzreste für Heizzwecke zu vergasen. Frage: Woher will die EWS die erforderlichen Holzmengen beziehen?

„Um 99 Prozent sind die Bestände des Europäischen Feldhamsters hierzulande zurückgegangen. Ein neues Projekt soll die seltenen Nagetiere vor dem Aussterben bewahren. Viel Zeit bleibt nicht mehr…“

Mehr: (17.11.2022)

https://www.nationalgeographic.de/tiere/2022/11/deutschlands-letzte-feldhamster?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

„Es sind nicht die großen Worte, die in der Gemeinschaft Grundsätzliches bewegen. Es sind die vielen kleinen Taten der Einzelnen.“

(Mildred Scheel)

Blütenpracht im naturnahen Garten ( A. Holm, Juli 2019)

„Warum sind unsere heimischen Wildpflanzen so wichtig? Was kann man tun, um das Artensterben unter den Insekten aufzuhalten? Funktioniert Naturschutz auch auf dem Balkon oder in unseren dicht bevölkerten Städten? Leicht verständlich zeigt der neue Film des NaturGarten e.V., was man bei sich zu Hause machen kann, um Pflanzen und Tieren einen neuen Lebensraum zu bieten…“

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie unter dem Link: (23.11.2022; ca. 6min)

„Immer wieder leiten Industriebetriebe salzhaltiges Abwasser in Flüsse. Mit schlimmen Folgen für Fauna und Flora. Die Klimakrise verschärft das Problem, denn die Verdünnung des Abwassers mit natürlichem Flusswasser nimmt durch lange Dürreperioden ab…“

„…Über die Genehmigungen zur Einleitung von Abwässern in Flüsse soll nun auch auf der morgigen Umweltministerkonferenz in Berlin gesprochen werden…“

Mehr: (22.11.2022, 9min)

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Versalzen-Abwasser-eines-Erdgasunternehmens-bedroht-Fluesse,fluesse160.html

„Wenn wir den Klimawandel nicht bremsen, wird es ungemütlich auf unserer Erde. Doch Klimaschutz ist teuer… Aber: Wie teuer werden eigentlich die Folgen der Erderwärmung?“

„…Knapp 43 Milliarden Euro flossen im Jahr 2016 in klimaspezifische Investitionen. Darunter fallen unter anderem Ausgaben für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das hat das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) 2019 in einem Bericht festgestellt.

Eine Zahl zum Vergleich: 2018 wurde eine wesentlich höhere Summe, 65 Milliarden Euro, in Subventionen investiert – und zwar in solche, die laut Umweltbundesamt umweltschädlich sind…“ (Quellen: siehe unten)

Mehr: (19.11.2022)

https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/so-teuer-werden-die-folgen-des-klimawandels/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

https://www.quarks.de/?s=+klimawandel&q=+klimawandel&submit=

KOMMENTAR:

Manche möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen sind absehbar, andere könnten uns womöglich überrumpeln…

Beispiele:

  • Mehr Extremwetter-Ereignisse
  • Mehr Mangelsituationen (Nahrung, Wasser, Wohnraum, Energie, Infrastruktur, Gesundheit…)
  • Mehr Verlust an Biodiversität
  • Mehr Sozialkonflikte
  • Mehr geopolitische Konflikte
  • Mehr Fluchtbewegungen/Migration
  • Ökonomische Krisen

Der Deutsche Naturschutzring e. V. (DNR), Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, bietet eine Fülle von Informationen zu den Themen, die uns alle momentan bewegen.

Der DNR wurde 1950 gegründet, vertritt aktuell 99 Organisationen und erreicht damit 11 Millionen Menschen. Er hat zahlreiche Publikationen verfasst und versendet monatlich einen Newsletter zu einem Schwerpunktthema (Eine Auswahl: Atommüll, Wasserstoff, Wald, Mobilität, Klimaschutz, Landwirtschaft, Energie, Biodiversität. Umweltpolitik).

„Greenpeace hat am Mittwoch im ägyptischen Scharm-El Scheich einen Report vorgelegt, der zeigt, wie Europa „seine Natur im Stich lässt“. Ägypten, Deutschland und Weltnaturschutzunion setzen auf „naturbasierte Lösungen“. Deutschland sagt Gelder zu. Parallel läuft die CITES-Konferenz in Panama City.“

Mehr: (17.11.2022; Biodiversität und Naturschutz)

https://www.dnr.de/aktuelles-termine/aktuelles/biodiversitaet-auf-der-klimakonferenz

Kommentar: Aktuell und sehr informativ!

Grabwespe, Familie der Solitärwespen (ca. 250 Arten)

Die Deutsche Wildtier-Stiftung hat den Gartenschläfer zum Tier des Jahres 2023 gewählt:

„Die Deutsche Wildtier Stiftung ernennt den Gartenschläfer (Eliomys quercinus) zum Tier des Jahres 2023... Einst in vielen Landesteilen verbreitet, steht das Nagetier inzwischen als „stark gefährdet“ auf der Roten Liste Deutschlands. … Mit dem Titel „Tier des Jahres“ möchte die Stiftung auf diese faszinierende und bedrohte Art aufmerksam machen, um so zu ihrem Schutz beizutragen...“

Steckbrief:

  • Natürlicher Lebensraum: Mischwälder in Berggebieten; Kulturfolger (Gärten)
  • Winterschlaf von Oktober – April
  • Nachtaktiv
  • Etwa faustgroß (ohne Schwanz ca. 10 – 17 cm)
  • Unverwechselbares Kennzeichen: ZORRO-Maske
  • Fell rotbraun, weißer Bauch, große, dunkle Augen; große Ohren; Quaste am Ende des ca. 14 cm langen Schwanzes
  • Ca. 50 – 120g Körpergewicht
  • Ca. 5 Jahre Lebenserwartung
  • Familie der Bilche (Haselmaus, Siebenschläfer, Gartenschläfer...)
  • Nahrung: Samen, Kerne, Wildfrüchte; Raupen, Schnecken, Blüten; Insekten, kleine Wirbeltiere, Vögel und ihre Eier
  • Fressfeinde: Eulen, Füchse, Marder, Hauskatzen
  • Fähigkeiten: Geschickter Kletterer, selbst an Fassaden von Gebäuden

Mehr: (15.11.2022; bebildert, Projektbeschreibungen)

https://www.deutschewildtierstiftung.de/

„Immer mehr Menschen leben im Lärm. Hauptursache ist der Strassenverkehr... Aber wo bekämpft man den Lärm am besten – an der Quelle oder bei den Betroffenen? In fast allen europäischen Städten fehlen effektive Konzepte. Tempo 30 allein reicht nicht. Die einen suchen Ruhe und Entspannung in der Natur – die anderen lassen ihre Motoren aufheulen! Der Motorrad-Streit aus diesem Sommer zeigt, wie schwierig es ist, den Straßenlärm einzudämmen. Aber es gibt auch verblüffend effiziente Strategien in der Schlacht gegen den Krach. Schweizer Forscher arbeiten an einem geräuschhemmenden Asphalt für Städte. Und sie entwickeln einen «Lärmblitzer»…“

Mehr: (13.11.2020; 6:31; YouTube)

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Gesundheitsgefahren+durch+L%C3%A4rm

Kommentar:

Auch Wahlstedter Bürgerinnen und Bürger mussten oder müssen alltäglich mit Lärm leben. Manche sind inzwischen an einen anderen Wohnort gezogen, andere engagieren sich in Bürgerinitiativen für mehr Klima- und Umweltschutz. Sie fragen sich u.a.:

 Warum gibt es in der örtlichen Politik kein Bemühen für mehr Lärmschutz, z.B. einen Lärmschutzplan?

Hinweis: Melden Sie jegliche Belastung durch Emissionen (Lärm, Staub oder Geruch) an unser Immissionskataster!

„Die Energiewende war vielleicht noch nie wichtiger als heute. Windenergie und Solarpower sind entscheidend für die Zukunft. Der vielleicht wichtigste Rohstoff für diese Schlüsseltechnologien ist das Metall Kupfer…

Das NDR-Team recherchiert in Chile, einem Land mit riesigen Kupfervorkommen. Ganz im Norden in der Provinz Chuquicamata befindet sich der größte Kupferbergbau der Welt…

Eine ökologische Katastrophe. Die Dörfer der Menschen, die in der Umgebung leben, werden schlicht ausgetrocknet und der Rest des Wassers mit Schwermetallen kontaminiert. Das schreckliche Ergebnis ist eine Krebsrate, die fünf bis sechsmal höher ist als sonst im Land…

Kanada: „… Das Land um die Kupferminen von Ontario galt in den 1970er-Jahren als das am meisten vergiftete Gebiet in ganz Nordamerika. Die Flüsse und Seen waren praktisch tot und die einstigen Wälder glichen einer Mondlandschaft. Mit viel Aufwand und moderner Technologien ist es den Kanadiern gelungen, die Landschaft zu heilen, neue Wälder zu schaffen und die Gewässer wieder von Schwermetallen zu befreien…“

Mehr: (25.10.2022; 44 min, verfügbar bis 25.10.2023)

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzcwOGYwYjQ1LTE0NDQtNDE4MC1hNzczLTJkMjFkMWIyY2NlOA

Kommentar:  Ein Thema, über das man informiert sein sollte!

"Recycling"

„In den letzten Jahren hat sich die Plastikkrise verschärft. Bilder von verendeten Tieren und verschmutzten Ozeanen gehen um die Welt. Die Verpackungsindustrie meint, eine Lösung für das Problem zu haben: Recycling. Auf immer mehr Flaschen, Schachteln und Tüten findet sich der Aufdruck "100 % recycelbar". Aber wenn Recycling wirklich die Lösung ist, warum wird dann heute mehr Neuplastik produziert als je zuvor? Könnte Recycling in Wahrheit nichts weiter als "Greenwashing" sein?“

 Mehr: (20.06.2022; 75 min., verfügbar bis 14.09.2023)

https://www.ardmediathek.de/video/dokus-im-ersten/dokumentarfilm-im-ersten-die-recyclingluege-hoerfassung/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuL2YwMTFjNmY0LTc1MGUtNDc5Mi1iZDgyLWRkZDM4YTNhMWU4Yy9hdWRpb2Rlc2tyaXB0aW9u

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DIE PLASTIK-RECYCLING-LÜGE

„Plastikmüll sorgt für eine globale Krise. Seit Jahrzehnten wird Recycling als Lösung propagiert – in Wirklichkeit werden bis heute nicht mehr als 14 Prozent des Mülls wiederaufbereitet.“

Mehr: (26.03.2021; 44 min, verfügbar bis 16.11.2022 in Deutschland)

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/amerikas-plastik-luege-profit-statt-recycling-100.html

KommentarErnüchternd und enthüllend!