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Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Frank Thies und Helmut Kohl: blühende Landschaften. Im Falle von Thies soll diese bereits in diesem Frühjahr entstehen. Statt grün-monotonem Maisanbau, können auf einer großen Fläche in Nützen Patenschaften für bienenfreundliche Blühflächen übernommen werden.

„Der letztendliche Ausschlag für die Idee gab Ende letzten Jahres die erfolgreiche Petition in Bayern, die Artenvielfalt zu erhöhen“, erklärt der Nützener Landwirt. Gegen eine Aufwandspauschale für Saatgut und Flächenausgleich – und ab einer Fläche von je 100 Quadratmetern – könne man Pate werden. 1000 Quadratmeter Mindestgröße sollte die Blühwiese mindestens umfassen, um das Projekt zu starten – inzwischen sind bereits rund 5.000 Quadratmeter (fast die Größe eines Fußballfeldes) vergeben. Viel Platz für die bald blühenden Wildblumen, die in den kommenden Monaten Honigbienen und viele weitere Insekten anlocken sollen.

Von Gunnar Müller, KN-Onine

Weiterlesen: http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Blueh-Patenschaften-helfen-Bienen-in-Nuetzen

Der BUND berichtet:

"Über 10 Jahre lang duldeten die Behörden die hohe Dioxinbelastung am Nordharz!

...weiterlesen "Der Dioxinskandal von Oker-Harlingerode"

Wird Kaltenkirchen plastikfrei?

Plastikmüll zu vermeiden, rückt immer stärker ins Bewusstsein der Verbraucher. Vier Kaltenkirchener Ratsfraktionen möchten nun durch eine neue Satzung die Abfallmeidung in der Stadt festschreiben.

Die Kaltenkirchener Politik diskutiert über ein Plastikverbot bei Veranstaltungen.

Eine entsprechende Beschlussvorlage bringen die SPD, die Linke, Pro Kaki und die FDP in den Hauptausschuss am Montag, 25. März, ab 19 Uhr im Ratssaal ein – bereits einen Tag später könnte in der Sitzung der Stadtvertreter eine Entscheidung fallen.

(Von Gunnar Müller, KN, 24.03.2019)

Weiterlesen:

http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Hauptausschuss-Kaltenkirchen-diskutiert-ueber-ein-Plasstikverbot

"Schlechte Umweltbedingungen als häufige und zunehmende Todesursache

Zusammenbrechende Ökosysteme, giftige bis tödliche Lebensbedingungen: Internationale Experten fordern Regierungen zu mehr wirksamem Umweltschutz auf.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat am Mittwoch offiziell seinen „Global Environment Outlook“ zum Zustand der Erde vorgelegt. An dieser Bewertung der weltweiten Umweltsituation und der Ausblicke für die nächsten Jahrzehnte haben mehr als 250 Wissenschaftler aus 70 Ländern mitgearbeitet. Tenor des Berichtes: Die Menschheit verändert den Planeten zunehmend in einer Weise, die Lebensgrundlagen und Gesundheit bedroht. Aber sie hätte die Mittel und Technologien, um wirksam und nachhaltig gegenzusteuern."

(TAGSSPIEGEL, MITTWOCH, 13.03.2019)

https://www.tagesspiegel.de/friebe-richard/12319404.html

Die Eidelstedter Düfte waren früher jedem Hamburger ein Begriff.

Wahlstedter Düfte kennt vermutlich kein Hamburger.

Aber auch anderswo stinkt es Bürgern gewaltig, und schädlich ist es leider oft obendrein, wie Medien uns immer wieder berichten.

Hier ein aktuelles Beispiel: „Gestank in Teutschenthal“.

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung831024_date-2019cfc646b_zs-1638fa4e.html

nachbarschafts- und umweltverträglich! (III)

 Beispiel Glasrecyclingwerk im Industriegebiet Holsteinstraße

„Wenn Scherben wirklich Glück bringen, hat Torsten Büge das große Los gezogen: Vor ihm türmen sich Berge aus weißen, grünen und braunen Glasscherben, Tonnen von Glück sozusagen, auf jeden Fall aber kein Abfall. Das zu betonen ist dem Diplomingenieur wichtig: "Glas ist ein Rohstoff, und ein ganz besonderer dazu. Das ist kein Müll." Für die Umwelt ist Glas tatsächlich ein Glücksgriff. Es lässt sich beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden, ohne an Qualität einzubüßen.“ *

Quelle: https://www.stern.de/wirtschaft/muell/glasrecycling--ein-gluecksgriff-fuer-die-umwelt-7869528.html

Wiederverwertung von Glas ist eine sinnvolle Vorgehensweise. Glas in Müllbergen zu begraben wäre Verschwendung wertvoller Rohstoffe. So gesehen ist das 1994 errichtete und im Stern-Spezial (2018) beschriebene Werk eine lobenswerte Einrichtung.

...weiterlesen "Recycling? – Ja, bitte, aber…"

WEITER SO!

Am 15.11.2018 stellte die Fraktion Wir für Wahlstedt im Umweltausschuss der Stadt Wahlstedt u.a. den Antrag, Flächen für sogenannte Blühstreifen an Straßenrändern zur Verfügung zu stellen.

...weiterlesen "KLEINER BEITRAG ZUM UMWELTTAG"

Lübecker Nachrichten, 11.03.2019

Immissionsmessungen nahe Asphaltmischwerk in Wahlstedt: Anwohner skeptisch

Sind Luft und Boden nahe der Industrie in Wahlstedt belastet? Ist das Asphaltmischwerk zu laut? Diesen Fragen gehen die Behörden nach Beschwerden nun nach. Bürger kritisieren „Laborbedingungen“ bei Lärm-Prüfungen.

Anwohner Christoph Mülker und Corda Jacobsen am Gartenzaun: Fachleute haben Lärm-Messungen im Heideweg vorgenommen.
Anwohner Christoph Mülker und Corda Jacobsen am Gartenzaun: Fachleute haben Lärm-Messungen im Heideweg vorgenommen. Quelle: Heike Hiltrop, LN, 12.03.2019

Zum Artikel: https://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Immissionsmessungen-nahe-Asphaltmischwerk-in-Wahlstedt-Anwohner-skeptisch

Der DAK-Krankheits-Report über Kinder und Jugendliche liegt jetzt auch für Schleswig-Holstein vor und wurde in den Medien präsentiert.

Auffallend als häufigste Erkrankungsarten (in %):

  • ATEMWEGSERKRANKUNGEN (50,4%)
  • PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN (25,6%)
  • HAUTERKRANKUNGEN (22,2%)

Insgesamt gesehen sind die Kinder bei uns gesünder als im Bundesdurchschnitt. Aber hier gibt es 19% mehr psychische Erkrankungen als anderswo in Deutschland.

Und jedes vierte Kind wurde wegen einer Krankheit behandelt, die chronisch ist bzw. chronisch werden kann: Asthma, Neurodermitis, Allergien.

Deutlich wird hier auch, dass mehr Aufmerksamkeit auf die  Armutsbekämpfung gerichtet werden sollte; Karies und Adipositas sind in bildungsfernen Familien auffallend häufiger vertreten.

 (Quellen: NDR-SH-Magazin; SZ, LN)

Besorgniserregender Zustand unserer Natur

Der Landschaftsrahmenplan (LRP)# in Schleswig-Holstein bringt es an den Tag: Tolle Ziele für den Umwelt- und Naturschutz; Naturschutzgesetze werden 100fach zitiert – aber die standen schon vor zwanzig Jahren (1999) im Landschaftsplan.

Die seitdem erfolgten Maßnahmen: Mangelhaft, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Gesamtbilanz: Verheerend!

Schonungslos wird der bedauernswerte Zustand der Natur in unserem Bundesland bilanziert.

...weiterlesen "Landschaftsrahmenplan"